Kanzlei

  1. Die Kanzlei
  2. Das Team
  3. Petra Grabowski
  4. Der Maulwurf

"Grabowski, wie der Maulwurf!"

Nicht jeder kennt es, das Kinderbuch über den Maulwurf Grabowski. Mich hat es fasziniert. Seither ist der Maulwurf mein Maskottchen.

zum Seitenanfang

Jagd frei im Höhlenlabyrinth:
Der Maulwurf räumt auf

"Grabowski" hält Insekten im Zaum und weist guten Boden aus. Das nachtaktive Tier steht unter strengem Naturschutz.

LÖBF. Er ist nur knapp zwanzig Zentimeter groß, kurzsichtig, hat einen schwarzbraunen Pelz und kennt kein Pardon. Unter der Erde bläst "Grabowski" zur Jagd auf alles, was nicht schnell genug ans Licht kommt. Mit seinem guten Riecher ist er der ideale "Unterweltjäger". Er verspeist Tausendfüßler, Schnecken, Käfer und Kellerasseln, die so manchen von uns beim bloßen Anblick Schauer über den Rücken schicken. Wenn er einen Wurm wittert - sogar durch Zentimeter dicke Erdschichten - dann schaltet er einen Gang zurück und gibt Gas. In seinen bis zu 200 Meter langen, schmalen Gängen bringt er es sogar auf die Geschwindigkeit eines Fußgängers. Regenwürmer, die in seinem Labyrinth landen, sind geliefert, aber auch flinke Mäuse bringt er zur Strecke.

Fast so schnell wie ein Fußgänger

Daß ihm dabei unter Tage nicht die Puste ausgeht, dafür sorgt seine spezielle Blutmischung mit viel sauerstoffbindendem Hämoglobin: Er kann trotz der "dicken" Luft durch die Gänge pesen. Wenn sich der Maulwurf genug Insekten einverleibt hat, dann gibt's noch lange keine Schonzeit. Sobald der nächste Wurm einladend von der Decke hinab in sein Reich hängt, macht er kurzen Prozeß und beißt ihm den den Kopf ab. Anschließend schleppt er das schachmatt gesetzte Tier in seine Vorratskammer und schichtet es fein säuberlich auf seine dort bereits versammelten und knackig frisch gehaltenen Artgenossen. Der Maulwurf verputzt täglich etwa einmal sein eigenes Gewicht - stolze 170 Gramm.

Der angebliche Plagegeist, der mit seinen Erdhügeln im liebevoll gepflegten Zierrasen so manchen Gartenbesitzer zur Weißglut bringt, erweist sich als ausgesprochener Nützling. Ein Grund ihm mit dem Spaten nachzustellen, sind die Hügel ohnehin nicht. Der Einsiedler darf weder gefangen, noch verletzt oder gar getötet werden. Auch mit dem stinkenden Öllappen kann man sich strafbar machen. Der Maulwurf ist eine gesetzlich besonders geschützte Art und darf nur mit speziell zugelassenen Mitteln vergrämt werden. In Gärten läßt er sich gern nieder, weil er durch die lockere Erde flitzen kann. Wem der scheue Einzelgänger ein Dorn im Auge ist, kann sich trösten: Mit seinen Erdhaufen beweist dieses fleißige Tier, daß der Boden gesund ist und viele Bodentiere dort leben. Außerdem lockert er das Erdreich auf, so daß neue Pflanzen Fuß fassen können. In noch spärlich bepflanzten Gebieten schafft er so Platz für neues Leben.

Bringt mehr Nutzen als Schaden

Mit seinen kräftigen Schaufeln fräst er sich tief in den Boden. Je tiefer, desto kälter soll der Winter werden. Die Gärtnerin oder der Gärtner können Maulwürfen gelassen eine Arbeit überlassen, die sie viel Schweiß kostet:

Sie graben die Erde umsonst um und bringen so die fruchtbare Humusschicht dahin, wo sie die Pflanzen am meisten brauchen, an die Wurzeln.

Zeitungsartikel: Quelle unbekannt

zum Seitenanfang

 

 

© 2005-2010 Petra Grabowski - Steuerberaterin & Diplom-Betriebswirtin (FH)
Hagdornstr. 8, 40721 Hilden / Rheinland
Tel.: (0 21 03) 911 331 Fax: (0 21 03) 911 332

steuerberatung@petra-grabowski.de

zuletzt aktualisiert: 24.10.2010

 
Mitglied der